Windeln
Bei Windeln handelt es sich um Saugkörper, die nah am Körper des Trägers eingesetzt werden, um vor allem Urin, aber auch Kot aufzunehmen. Windeln sind für Menschen jeder Altersgruppe verfügbar. Der häufigste Anwendungsbereich ist jedoch der bei Säuglingen und Kleinkindern.

Windeln gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen, nämlich den Mehrwegwindeln und den Einwegwindeln. Einwegwindeln, auch Höschenwindeln genannt, haben einen Saugkern, der aus Zellstoffmaterial besteht. Dieser kann mit Superabsorber versehen sein und ist umhüllt von einem aus Polyester gefertigten Vlies. Nach einmaligem Gebrauch werden Einwegwindeln entsorgt. Mehrwegwindeln sind dagegen waschbar und in verschiedenen Formen zu finden. Die typischen, aus Molton- oder Mulltüchern bestehenden Stoffwindeln wurden von der Verbreitung der Einwegwindel so gut wie abgelöst. Stattdessen werden sie nun mit moderneren Funktionalitäten wie beispielweise Druckknöpfen oder Klettverschlüssen angeboten und ähneln in ihrer Handhabung weitgehend der Einwegwindel.
Beide Windeltypen werden wie eine klassische Unterhose getragen und im Intimbereich eingesetzt. Wie man die Windel richtig anlegt, ist in erster Linie abhängig von deren Typ, wobei sich Einwegwindeln einfacher anbringen lassen als Stoffwindeln. Für letztere kommt eine Fülle verschiedener Wickeltechniken in Frage, die zusätzlich vom Typ der jeweiligen Mehrwegwindel abhängen. Von besonderer Wichtigkeit ist die Hautpflege der Windelträger. Gerade bei Säuglingen sollten Sie bei jedem Wechsel der Windel die Haut reinigen, damit die Babys keine Windeldermatitis oder Hautirritationen erleiden. Umweltbelastung spielt bei der Wahl des Windeltyps keine große Rolle, denn während Einwegwindeln durch Produktion und Entsorgung die Umwelt belasten tun dies Mehrwegwindeln durch den hohen Verbrauch von Wasser und Waschmitteln. Die Wahl ist also Geschmackssache.